User Story Bsp

In einer Vielzahl von Projekten weichen die Ergebnisse von den ursprünglichen Anforderungen ab. Dies hat viel damit zu tun, dass sich die Parteien (Kunde & Softwarelieferant) nicht verstehen.
Nicht verstehen bedeutet nicht nur in einer fremden Sprache oder Kultur Zusammenhänge nicht zu verstehen.
Es bedeutet auch keine gemeinsame „natürliche Sprache“ gefunden zu haben.
Ein gemeinsamer Nenner den alle verstehen. Ein gemeinsames „Ding“ bei dessen Erstellung alle teilnehmen und teilhaben.

User Stories als Waffe gegen Missverständnisse.

Hier kommen User Stories zum Einsatz. Eine einfache und effektive Methode um Anforderungen zu beschreiben.
User Stories gibt es in verschiedenen Ausprägungen:

  • Epic – beschreibt den Zusammenhang die Gesamtheit der Lösung / des Ansatzes / …
  • Story – beschreibt den einzelnen Schritt

Wie sieht nun eine User Story aus:

Die User Story enthält einmal

  • den User derjenige der am Ende den Prozessschritt / die Aktion / das Verhalten ausführt.
  • den Prozessschritt / die Aktion / das Verhalten das ausgeführt werden soll
  • das Ergebnis ( Werte / Aktionen / …)
  • die Abnahmekriterien / wie kann getestet werden

User Stories werden aus der Sicht des Endbenutzers beschrieben und enthalten alle Details um die Aufgabe zu beschreiben, gehen jedoch nicht zu tief. Alle involvierten Parteien sollen sie verstehen. Vom User zum Vorstand bis zum Entwickler der Software.

Ein Beispiel:

Vorderseite:
Ich Harry Hirsch bin Journalist und möchte einen Artikel auf meinem Smartphone erstellen. Die Eingabe soll per Sprache erfolgen und eine automatische Rechtschreibprüfung soll erfolgen. Der Artikel soll per Knopfdruck im Redaktionssystem verfügbar sein und der Redakteur informiert werden.

Rückseite:
Artikel muss korrekt im Redaktionssystem vorliegen
eMail für den Redakteur ist angekommen
keine Rechtschreibfehler vorhanden